Brief an Heimatsminister Dr. Söder vom 29.03.2014
von Georg Brandhuber am 19.05.14

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Söder, sehr geehrte Damen und Herren,

unsere kleine- aber feine Stadt Dorfen liegt an der Bahnverbindung München- Mühldorf,  ABS 38 und wird in Kürze zweigleisig ausgebaut, um die Zugfolge von jetzt ca. 135 auf dann 230 steigern zu können. Die Bahnstrecke ist eine der meist befahrenden eingleisigen Strecken Deutschlands, und für den Betreiber hoch profitabel.

Vor 2 ½ Jahren wurde in Dorfen eine Bürgerinitiative gegründet mit dem Ziel:„Für einen Bahnausbau ohne Mauern und Schranken“

Stand der Unterstützer: 3200 Unterschriften = 30% der Wahlberecht. Die BI setzt sich dabei für eine Tieferlegung der Gleise im Stadtgebiet ein. Das ist die einzige Möglichkeit, unseren Lebensraum, das Isental weitgehend von km- langen, 5 m hohen Schallschutzmauern zu verschonen. Verschandelung der besonderen Art brächten 7 Brückenbauten über Zug und Mauern hinweg kreuzend für den Straßenverkehr. Von diesen Brückenbauten sind bereits 3 fertig geplant und in der Planfeststellung. Die Stadt Dorfen hat die Unterzeichnung der Kreuzungsvereinbarungen abgelehnt und seit langem vergeblich die Vorlage einer Gesamtplanung gefordert. Die 3 Brücken kosten lt. DB Netze ca. 12 Mio., wovon die Stadt Dorfen lt. Bahn- Kreuzungsgesetz 1/3 = 4 Mio. übernehmen soll.

Bei Besprechungen mit Verantwortlichen des Planungsbüros DB Netze wurde von denen verschiedentlich auf die Notwendigkeit des „wirtschaftlichsten“ Ausbaues hingewiesen. Dazu muss die Frage erlaubt sein: Wieviel ist die dauerhafte Zerstörung unserer wertvollsten Recourcen, Lebensraum Isental durchschnitten, denn wert?.Die Strecke wird 2016 neu ausgeschrieben, der Wert wird lt. Aussage des jetzigen Betreibers Süd-Ost-Bayern- Bahn mit einem Wert von 1 MILLIARDE beziffert Es wäre sicher nur recht und billig, wenn die Nutznieser des zweigleisi.gen Ausbaues auch die Kosten für einen erträglichen Ausbau  übernehmen.

Neben dem derzeit stattfindenden A 94- Neubau, der uns in unmittelbarer Nähe mit riesigen Brückenbauten, Erdbewegungen, An- und Abfahrten zum unübersehbaren Verkehrsknotenpunkt macht, wäre ein durchgehender, höhengleicher Bahnausbau der städtebauliche Todesstoß für unsere bisher so schöne Heimat.

Deshalb appellieren wir an Sie: Helfen Sie uns und auch unseren folgenden Generationen

Wir laden Sie ein: Kommen Sie und schauen Sie.

Wir sind überzeugt: Dann handeln Sie.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Brandhuber

mit 3.200 Unterstützern

 


 

Weitergegeben am 19.05.2014 ans Innenministerium

 

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