Aktuelles
Stadtrat fordert Tunnel- oder Troglösung
von Georg Brandhuber am 02.05.12

Wie aus der örtlichen Presse zu entnehmen war, hat der Stadtrat Dorfen am 04.04.12 folgenden Beschluss gefasst:

„Der Stadtrat fasst den grundsätzlichen Beschluss, die Beseitigung der bestehenden Bahnübergänge (Kloster Moosen, Fa. Meindl, B 15, Str. 2086) in Form einer Tunnel- oder Troglösung anzustreben und beauftragt die Verwaltung, die hierfür erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten.“ (Abstimmungsergebnis 23:1)

Wir sind erfreut darüber, dass sich die überwältigende Mehrheit unsere Forderung über Tieferlegung des Gleiskörpers zu eigen gemacht und damit gegenüber der Deutschen Bahn, sowie anderen Entscheidungsträgern in Bund und Land die Absicht und den Willen der Stadt Dorfen eindeutig erklärt hat

Selbstverständlich werden alle diesbezüglichen Bemühungen der Stadt Dorfen, z.B. Einholung von realistischen Zahlen über die Tieferlegung der Gleise im Vergleich zu bombastischen Unter- und Überführungen (siehe Ausbau Ampfing) und km- langen Schallschutzmauern von uns unterstützt.

So warten wir z.Zt. auf Antwort des Bundesververkehrsministeriums auf unsere Schreiben vom 09.02.12 und 29.03.12 .

Wir gehen in diesen Schreiben verschiedenen Finanzierungsfragen nach und sind auch der Meinung, dass der Bund durch den Bau der A 94 mit Ausfahrt Dorfen und der dann gewaltigen Verkehrsdichte auf der B 15 seinen Beitrag, auch in finanzieller Hinsicht bezgl. Bahnübergang B 15 zu leisten hat.

Wir sind der Überzeugung, dass die grosse Anzahl der namentlichen Unterstützer (über 1000) in kurzer Zeit einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung gebracht hat und bitten deshalb alle Dorfenerinnen und Dorfener die noch nicht in unseren Unterschriftslisten verzeichnet sind, dies so bald wie möglich zu tun, und damit den Druck auf die Entscheidungsträger zu erhöhen- und- es ist Zeit- die Autobahn ist im Bau!

Vergessen Sie also nicht: www.bahnausbau.de – oder Unterschriftslisten anfordern.

 
Stadtrat behandelt Beschlussvorschlag
von Georg Brandhuber am 02.04.12

Die Stadt Dorfen hat für kommenden Mittwoch, 04.04.12 eine öffentliche Stadtratssitzung anberaumt. Unter Top 3 Ö wird ein Situationsbericht über die B 15- Bahnübergangsbeseitigung angekündigt. Den Stadträtinnen und –räten wird dabei folgender grundsätzlicher Beschlussvorschlag unterbreitetet (wörtlich):

„Der Stadtrat fasst den grundsätzlichen Beschluss, die Beseitigung der bestehenden Bahnübergänge (Kloster Moosen, Fa. Meindl, B 15, Str. 2086) in Form einer Tunnel- oder Troglösung anzustreben und beauftragt die Verwaltung, die hierfür erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten.“

Mit diesem Beschluss, auch von uns vollinhaltlich unterstützt, würde von der Stadt Dorfen allen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch der DB und allen Entscheidungsträgern gegenüber, die Tieferlegung der Gleise mit Beseitigung der Schranken und ohne Errichtung von Schallschutzmauern (siehe Ausbau Ampfing) als Ziel bekannt gegeben.

Wir appellieren deshalb an alle Stadträtinnen und -räte, diesen wichtigen Beschluss zu fassen, und damit einer drohenden Verschandelung unserer Stadt grundsätzlich entgegen zu treten.

Der kommenden Schwierigkeiten bes. in finanzieller Hinsicht wohl bewusst, werden wir aber dennoch beharrlich an der Verfolgung der „Jahrhundertchance“ weiter arbeiten. Dazu gehört das weitere Einholen von Unterstützern, die bereits die Zahl 1000 überschritten haben. Wir danken allen für die Mitarbeit und den Zuspruch und ersuchen diejenigen, die bis heute noch nicht zur Unterschriftsleistung gekommen sind, dies möglichst bald nachzuholen.

Unsere web-seite www.bahnausbau.de enthält die komplette Unterstützerliste mit Eintragungsmöglichkeit. Auch in vielen Geschäften liegen die Unterschriftslisten auf.

Unser Ziel ist die Mehrheit der wahlberechtigten Bürger, sowie die grosse Mehrheit der Stadträtinnen und -räte als Unterstützer zu gewinnen.

Vielleicht können Sie Ihr Kommen am Mittwoch, 04.04.12 um 19 Uhr im Saal der Sparkasse Dorfen ermöglichen.

 
Offener Brief an Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer

Dorfen, den 9.2.2012

Sehr geehrter Herr Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer,

wie Ihnen aufgrund Ihres am 23.01.2012 erfolgten Besuches in Dorfen zur Besprechung des weiteres Ausbaus der Bahnstrecke München - Mühldorf - Freilassing (ABS 38) erinnerlich sein dürfte, hat sich in der Stadt Dorfen eine Bürgerinitiative gegründet, die sich dafür einsetzt, dass der anstehende zweigleisige Bahnausbau im Bereich Dorfen im Rahmen einer Troglösung erfolgt. Grund hierfür ist einerseits die im Falle eines ebenerdigen Ausbaus zu befürchtende Verunstaltung des Stadtbildes durch kilometerlange und mehrere Meter hohe Lärmschutzwände und andererseits die bereits jetzt schwierige Verkehrssituation im Kreuzungsbereich der Bahnlinie mit der Bundesstraße 15.

Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner hat Ihnen im Zusammenhang mit dem Treffen in Loh bei Dorfen die bislang durch die Bürgerinitaitive gesammelten Unterschriften übergeben, worauf Sie ihm freundlicherweise versicherten, dass Sie die Wünsche der Dorfenerinnen und Dorfener sehr ernst nehmen und darauf hinwiesen, dass im Falle der Berücksichtigung des Wunsches wohl Mehrkosten in Höhe von ca. 40 Mio € anfallen dürften.

Sie sagten ferner zu, dass Sie die weitere Fortführung des Bahnausbaus mit eigenen Augen überwachen würden und noch am selben Abend mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bahn AG, Herrn Grube, über die Kostenverteilung der beabsichtigten Planung sprechen würden.

Wir möchten in diesem Zusammenhang betonen, dass wir Ihre vorgenannten Ausführungen ausdrücklich begrüßen. Wir sind durchaus für den zweigleisigen elektrifizierten Ausbau der Bahnlinie, gehen jedoch davon aus, dass im Rahmen der anstehenden Planungen auch die Belange Dorfens im Hinblick auf Verkehr, Lärm und Schutz des Stadtbildes berücksichtigt werden.

Im Rahmen Ihrer Aussagen, bzw. Ankündigungen in Loh und der nachfolgenden Presseberichterstattung haben sich nun noch einige Fragen ergeben, die wir Ihnen mit diesem Schreiben unterbreiten möchten und für deren baldige Beantwortung wir Ihnen sehr dankbar wären:

  1. Gibt es ein Ergebnis Ihres abendlichen Gespräches mit Herr Grube (DB-Bahn AG) vom 23.01.2012 zur Verteilung der Planungskosten und wann wird mit der Planung begonnen ?

  2. Gehen wir recht in der Annahme, dass es sich bei der von Ihnen in den Raum gestellten Zahl von 40 Mio. € Mehrkosten für den Fall einer Troglösung lediglich um eine grobe Schätzung gehandelt hat, da es noch keine konkrete Planung gibt oder beruht diese Zahl auf realistischen konkreten Berechnungen ?
    Falls dem so wäre, auf welchen konkreten Berechnungen beruht diese Zahl ?

  3. In der Fernsehsendung "Quer" des Bayerischen Fernsehens vom 02.02.2012 wurde darüber berichtet, dass Voraussetzung des Ausbaus der Bahnlinie die Erstellung einer Studie sei, mit der geklärt werden soll, wo Stromkästen und Signale für den Betrieb der dann elektrifizierten Strecke stehen sollen. Diese Studie soll vor vier Jahren durch das Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegeben worden sein, aber bis heute nicht vorliegen.
    Bei Vorlage der Studie bis September 2012 würde sich die EU an den Kosten zur Hälfte beteiligen. Nach Auskunft eines Mitarbeiters der EU-Kommission (Henning Arp) scheint die Fertigstellung der Studie bis September 2012 nicht gewährleistet zu sein, was die Gefährdung von EU-Fördermitteln in Höhe von 8 Mio. € beinhalten würde.
    Wie kommt es zu dieser Einschätzung durch die EU-Kommission und wie wird das Bundesverkehrsministerium dem drohenden Verlust von EU-Fördermitteln begegnen ?

  4. Zwischen MdL Jakob Schwimmer und MdB Ewald Schurer entbrannte nach dem Treffen in Loh ein über die örtliche Presse ausgetragener Streit darüber, ob die Finanzierung des Ausbaus nun aus Landes- und/oder Bundesmitteln zu erfolgen habe. Könnten Sie uns bitte darlegen, welche Kostenträger nun tatsächlich für den Ausbau verantwortlich sind ?

Wir wären Ihnen außerordentlich dankbar, wenn Sie uns baldmöglichst Antworten auf unsere Fragen zukommen lassen könnten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 
Gesprächsprotokoll vom 25.1.12 im Rathaus Ismaning

Teilnehmer:

Dr. Baumann, Bauingenieur (u.a. mit U-Bahnbau in München befasst), ehemaliger Stadtrat und langjähriger 2. Bürgermeister der Gemeinde Ismaning, Mitbegründer der Bürgerinitiative für einen S-Bahntunnel in Ismaning im Zusammenhang mit dem Ausbau der S-Bahn bis zum Flughafen

Hans Haberstetter
Doris Minet
Hans Waxenberger
Josef Jung
Achim Steiger

Herr Baumann schilderte den Werdegang von den ursprünglichen S-Bahn-Planungen in Ismaning im Zusammenhang mit dem Weiterbau der S-Bahn bis zum Flughafen im Erdinger Moos über die Gründung der Bürgerinitiative für die Errichtung eines S-Bahn-Tunnels bis zu dessen Fertigstellung.

An sich war die Planung für die S-Bahn bereits 1975 beendet und planfestgestellt. Durch den zwischenzeitlichen Baustop am Flughafen verfiel jedoch das Baurecht aufgrund des bereits vorliegenden Planfeststellungsbeschlusses.

1985 gründete sich schließlich eine Bürgerinitiative die sich zugunsten einer Tunnellösung aussprach. Diese zeigte einerseits die Nachteile für die Gemeinde Ismaning auf, die sich durch einen ebenerdigen Ausbau ergeben hätten und verwies auf die erheblichen Vorteile, die sich durch eine Tunnellösung ergaben.

Aufgrund der eigenen Sachkunde von Herrn Dr. Baumann konnte dieser selbst Planskizzen entwerfen und den Bürgermeister, sowie die planende Bahn damit konfrontieren. Die Bahn lehnte die Planungen als nicht finanzierbar ab und nannte Kosten in Höhe von 250 Mio. DM.

Auch die Gemeindeführung nebst den größten Fraktionen von SPD und CSU war gegen eine Tunnellösung. Als Gegenargumente wurden ebenfalls die anfallenden Kosten, sowie die fehlende Notwendigkeit für ein derartig aufwendiges Projekt angeführt.

Hierauf wurden von der BI über 7000 Unterschriften gesammelt und in der Bürgerversammlung vom 06.01.1987, zu der mehr als 400 Bürgerinnen und Bürger gekommen waren wurde mit Vehemenz die Tunnellösung vertreten. Es kam schließlich in der Bürgerversammlung zu einer Abstimmung (Bürgerbegehren gab es noch nicht), bei der sich die große Mehrheit der Anwesenden für die Tunnellösung aussprach.

Durch eigene Planungen unabhängiger Gutachter gelang schließlich der Nachweis, dass die Gesamtkosten für den S-Bahn-Bau in Ismaning 60 Mio. DM betragen, also nur ca.¼ des von der Bahn veranschlagten Betrages. Hiervon entfielen 30 Mio. DM auf die Mehrkosten durch die angestrebte Tunnellösung.

Die Bürgerinitiative hatte zwischenzeitlich auch erhebliche Spendengelder gesammelt, um notfalls auch gerichtlich gegen einen Planfeststellungsbeschluss vorgehen zu können, falls dieser den erklärten Willen Ismanings nicht berücksichtigt hätte.

Auch die Landwirte und die Jagdgenossenschaft standen auf der Seite der Bürgerinitiative.

Die Bahn und die Regierung waren zwischenzeitlich unter erheblichem Zeitdruck, aufgrund der Notwendigkeit der rechtzeitigen Fertigstellung der Flughafen-S-Bahn.

Schließlich räumte die Bahn ein, dass die ursprünglich deutlich höher angesetzten Kosten nicht erforderlich seien und die Regierung gab auf den Druck der BI ebenfalls nach. So konnte die angestrebte Tunnellösung letztlich erreicht werden.

Bei den Kosten von 30 Mio. DM kam Ismaning letztlich in den Genuss erheblicher Fördergelder. Letztlich musste Ismaning nur 2 Mio. DM selbst zahlen. Weitere ca. 1,2 Mio. DM kamen dann nochmals dazu für die Abgabe der Erhaltungslast an die Bahn.

Der S-Bahn-Tunnel bietet seither nicht nur einen erheblichen Lärmschutz für Ismaning, sondern auch erhebliche Vorteile bei querenden Verkehrswegen und aus städtebaulichen Gründen.

Der einige Jahre später in Unterföhring gebaute S-Bahn-Tunnel war im Gegensatz zur Lösung in Ismaning erheblich teurer, da er neben dem laufenden Verkehr auf nur sehr geringem Raum gebaut werden musste.

Herr Dr. Baumann wies ferner darauf hin, dass der Kostenunterschied zwischen Troglösung und Tunnel nicht unbedingt groß sein muss, da im Falle Ismanings der ansonsten im Untergrund zu verbauende Beton, der einen grundwasserbedingten Auftrieb des Objektes verhindern sollte sozusagen alternativ auf dem Bauwerk verbaut wurde.

Wesentlich sei seiner Meinung nach ferner der Kontakt zu unabhängigen Ingenieurbüros, um mit fundierten Gutachten in die „Auseinandersetzung“ mit Bahn und Politik gehen zu können.

Herr Dr. Baumann versprach zu versuchen einen Kontakt mit dem Ingenieurbüro Schmitt Stumpf Fruehauf in München herzustellen ( www.ssf-ing.de ), das er in diesem Zusammenhang empfehlen könne. Er wollte sich diesbezüglich nochmals telefonisch melden.

Zusammenfassend blieb festzuhalten, dass der Weg zum Tunnel lang und beschwerlich war und hiermit erheblicher persönlicher Einsatz erforderlich war, um die – sachlich letztlich nicht begründeten – Widerstände bei Bahn und Politik zu brechen. Dieser Einsatz hat sich jedoch für Ismaning mehr als gelohnt.

 
Aufruf an alle Dorfener Bürger!

Am kommenden Montag, den 23.1.12 treffen sich auf Einladung von Landrat Bayerstorfer in Loh bei Dorfen hochrangige Politiker (u.a. Bundesverkehrsminister Ramsauer) um Verkehrsfragen zu erörtern. Aus diesem Grund hat sich Bürgermeister Heinz Grundner angeboten, unsere Unterstützerlisten mit Dokumentation zu übergeben.

Wir nehmen das Angebot natürlich dankend an und wenden uns an alle Dorfener parteiübergreifend. Wenn Sie auch "für einen Bahnausbau ohne Mauern und Schranken" sind und noch nicht unterschrieben haben (am 19.1.12 bereits über 500), so haben Sie jetzt die Möglichkeit, Ihren Willen an höchster Stelle zu bekunden. Jede Unterschrift zählt, ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.

So hat z.B. die Gemeinde Ismaning, die eine Tieferlegung der Bahn im Ortsbereich durchgesetzt hat, in ihrer Ausbaubroschüre wörtlich erklärt: "Wir haben eine Jahrhundertchance genutzt."

Helfen Sie mit, daß auch wir unsere Chance nutzen und der Verschandelung unseres Ortes und Lebensbereiches nachhaltig entgegentreten können.

Auf diesen Seiten finden Sie alle Informationen sowie die Möglichkeit, sich online in die Unterstützerliste einzutragen. Auch Unterschriftenlisten in Geschäften liegen auf.

Allen, die sich bereits eingetragen haben, Geschäften, Betrieben und Privatpersonen, welche sich durch Auslegung und Einholung von Unterschriftenlisten für die Sache eingesetzt haben und hoffentlich weiter einsetzen, danken wir herzlich.

Mit freundlichen Grüßen,
Georg Brandhuber

 
Infostand am Freitag, den 13.1.

Infostand am 13.1.12Am Freitag den 13.1.12 findet von 11 bis 14 Uhr an der Marktkirche in Dorfen ein Infostand statt. Dabei können Sie sich über den geplanten Bahnausbau und mögliche Alternativen informieren sowie mit Ihrer Unterschrift unsere Initiative unterstützen.

 
Presseerklärung von Bahn und Stadt Dorfen

Im Folgenden dokumentieren wir die gemeinsame Pressemitteilung der DB Netz AG und der Stadt Dorfen vom 22.12.11:

"Am 21.12.11 fand im Dorfener Rathaus eine Besprechung zwischen Vertretern der DB Netz AG und der Stadt Dorfen statt. Im Einzelnen wurden folgende Punkte behandelt:

Die seitens der Stadt angedachten Park&Ride-Parkplätze auf dem südlichen Areal der Bahn sind grundsätzlich vorstellbar. Einzelheiten einer möglichen Nutzung dieser Flächen durch die Stadt wird die DB prüfen und der Stadt Dorfen hierzu ein konkretes Angebot vorlegen. Insbesondere sollten dann die Nutzungsdauer und die technischen Mindeststandards für einen nötigen Fußgängerüberweg erläutert werden.

Die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge in Kloster Moosen, der Betriebszufahrt Meindl usw. wären kein Hinderungsgrund für eine eventuelle Troglösung im Stadtbereich. Der Trassenverlauf würde lediglich im Bereich des Dorfener Bahnhofes nach Süden verschwenkt. Aufgrund des nur geringen möglichen Neigungswinkels der Bahntrasse wären beidseitig des Bahnhofes kilometerlange Vorläufe nötig. Für die Beseitigung des Bahnüberganges an der B15 laufen derzeit keine Planungen der DB Netz AG.

Die Vertreter der Bahn wiesen grundsätzlich darauf hin, dass entstehende Mehrkosten, die aufgrund von Planungswünschen der Stadt, die über die notwendigen Planungen der DB hinausgingen, alleine von der Stadt zu tragen wären.

Die Teilnehmer vereinbarten, die Themen im nächsten Jahr in weiteren Gesprächskreisen zur Findung konstruktiver Lösungen zu erörtern."

 
Positivbeispiel Ismaning

In Ismaning wurde in den 1990er-Jahren die 2-gleisige S-Bahnstrecke in einen Trog gelegt. Es entstand ein Bahnhof im Untergeschoß sowie Grün-, Zufahrts- und Parkflächen über dem Trog.

Prof. Helmut Gebhard beschreibt in der bei der Gemeinde Ismaning erhältlichen Broschüre „Der Grünzug auf dem S-Bahn-Tunnel in Ismaning“ die Entstehung:

"Die Flughafen-S-Bahn eröffnete für Ismaning die Chance einer hervorragenden Verkehrslage ..., zugleich zeichnete sich in dem ersten Planungsvorschlag einer oberirdischen Trasse die große Gefahr der durchgehenden Zerschneidung des Gemeindegebietes und damit der Trennung der Ortsmitte von den östlichen Gemeindebereichen ab. Die Gemeinde und die in einer Initiative zusammen geschlossenen Bürger erkannten diese Gefahr... .

Sie gaben deshalb ein städtebauliches Gutachten … in Auftrag, das Alternativen … aufzeigen sollte. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde konnte das Gutachten … in das Planfeststellungsverfahren der Bahn und die anschließenden Verhandlungen eingebracht werden. Gemeinde und Bürger hatten Erfolg. Die Gutachtenalternative einer überdeckten S-Bahn-Trasse wurde der Ausführungsplanung zugrunde gelegt."

Die folgenden Bilder wurden im November 2011 aufgenommen.

 

Einfahrt in den Trog

Einfahrt in den Trog

Bahnhof Ismaning - Oberflaeche

Bahnhof Ismaning - Oberfläche

Bahnhof Ismaning - Abgang zum Bahnsteig

Bahnhof Ismaning - Abgang zum Bahnsteig

Bahnhof Ismaning - Bahnsteig

Bahnhof Ismaning - Bahnsteig

Bahnhof Ismaning - Belüftungsöffnung vom Bahnsteig aus

Bahnhof Ismaning - Belüftungsöffnung vom Bahnsteig aus

Bahnhof Ismaning - Belüftungsöffnung von der Oberfläche aus

Bahnhof Ismaning - Belüftungsöffnung von der Oberfläche aus

neu gewonnene Grünfläche, darunter der Trog

neu gewonnene Grünfläche, darunter der Trog

Vorstellung des Ismaninger Bürgertunnels am 14. Juni 1991
von Dr. Theodor Baumann, 2.Bürgermeister und 1.Sprecher der Ismaninger Bürgergemeinschaft

 

pdfSeite 1

pdfSeite 2

pdfSeite 3

pdfSeite 4

Planskizzen Bahnausbau Ismaning

pdfPlanskizze

 
Gespräche zwischen Bahn und Stadt am 21.12.11

Für den 21.12.11 hat sich ein Vertreter der Deutschen Bahn AG angekündigt, um mit Bürgermeister und Fraktionsvorsitzenden die Parkplatz-Situation am Bahnhof zu erörtern, wobei auch der Bahnausbau zur Sprache kommen wird. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen und alle bisher gesammelten Unterschriftenlisten vorlegen um damit unserem Wunsch nach Tieferlegung des Gleiskörpers Nachdruck zu verschaffen. Diese Lösung ist auch nach Aussagen von Bürgermeister Grundner die beste Lösung.

Je mehr Unterschriften am 21.12. übergeben werden können, umso stärker ist der Eindruck des ersten Meinungsbildes aus Dorfen zu den Ausbauvorhaben der Bahn. Sprechen Sie deshalb bitte Freunde, Nachbarn, Kollegen u.a. an und weisen Sie auf die Möglichkeiten der Unterzeichnung hin:

1. die Online-Eintragung hier auf dieser website unter Ihr Eintrag in die Unterstützerliste

oder

2. die Eintragung in eine der Unterschriftenlisten, die in vielen Dorfener Geschäften aufliegen

oder

3. am Samstag, den 14.1.11 von 10 bis 13 Uhr am Infostand an der Marktkirche (der Infostand am 17.12.11 wurde witterungsbedingt auf 14.1. verschoben)

Die Übergabe der ersten Unterschriftenlisten, mit bisher bereits über 400 Unterzeichnern, ist jedoch nur der Anfang. In den folgenden Wochen und Monaten werden wir weiter über die Ausbauvorhaben der Bahn und deren Dimensionen informieren und viele weitere Unterstützer gewinnen.

 
Downloads für Aktive

Text und Bilderpaare (Foto/Fotomontage) mit aktueller Situation und dem möglichen Aussehen nach einem Ausbau, 7 Seiten

 pdftext_fotos.pdf5.47 MB


 
unterschriftenliste 1unterschriftenliste 2unterschriftenliste 2bunterschriftenliste 3unterschriftenliste 4unterschriftenliste 5unterschriftenliste 6

 

Unterschriftenliste, A4 Formular mit 20 Zeilen, 1 Seite

pdfUnterschriftenformular

unterschriftenliste 7
 
Das droht Dorfen!

Wenn der Bahnausbau in Dorfen wie in Ampfing mit Lärmschutzmauern und Unterführungen, aufgrund der Dorfener Streckenführung am Hang evtl. auch mit Überführungen, erfolgt, könnte dies ungefähr wie auf den folgenden Bildmontagen aussehen:

Aktuelle Situation   Mögliches Aussehen nach einem Standard-Ausbau
(Klicken Sie auf das Bild um die Grossansicht zu öffnen)
kloster moosen_bahnuebergang_vorher   kloster moosen_bahnuebergang_nachher
Kloster Moosen Bahnübergang
Kloster Moosen - Blick vom Singer-Markt nach Süden   Kloster Moosen - Blick vom Singer-Markt nach Süden
Kloster Moosen - Blick vom Singer-Markt nach Süden
 
Kloster Moosen - Blick Richtung Bahnhof   Kloster Moosen - Blick Richtung Bahnhof
Kloster Moosen - Blick Richtung Bahnhof
 
Bahnhof Dorfen - Blick nach Osten   Bahnhof Dorfen - Blick nach Osten
Bahnhof Dorfen - Blick nach Osten
 
Kreuzung Bahn/B15   Kreuzung Bahn/B15
Kreuzung Bahn/B15
 
Blick von Oberhausmehring über den Bahndamm   Blick von Oberhausmehring über den Bahndamm
Blick von Oberhausmehring über den Bahndamm
 
Bahnübergang Birkenallee   Bahnübergang an der Birkenallee
Bahnübergang an der Birkenallee
 
Bahnübergang Rutzmoos   Bahnübergang Rutzmoos
Bahnübergang Rutzmoos
 
Bahnübergang in Wasentegernbach   Bahnübergang in Wasentegernbach
Bahnübergang in Wasentegernbach
     
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 Weiter > Ende >>

Seite 5 von 6

Aktuell haben wir

3477

Unterstützer

Das droht Dorfen!

  • B15/Bahn - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Bahndamm - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Bahnhof - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Birkenallee - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Kloster Moosen - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich
  • Kloster Moosen - Klicken für Vorher/Nachher-Vergleich